FAQ`s

Info`s, Tipps & Tricks zu Recording, Mastering und Mixing

MASTERING infos

  • was ist mastering?

    mastering ist der letzte schritt in der kompletten produktionskette, vor der vervielfältigung und nach dem mix. also die letzte chance, den klang zu optimieren oder Probleme (soweit möglich) auszubessern, bevor es ins presswerk bzw online (iTunes, spotify) geht. dabei spielt die langjährige erfahrung, technisch und musikalisch, des mastering engineer eine entscheidende rolle, um das endergebnis technisch und ästhetisch auf das höchstmögliche niveau zu bringen.

  • warum mastering im mix-box studio / von larry fricke ?

    Larry Fricke hat sich seit mehr als 15 Jahren ganz auf Mastering & Mix für Musiker spezialisiert und greift auf über 30 Jahre musikalischen Background und tausende Songs Erfahrung zurück.

    Neben all der Technik hat bei uns Kommunikation oberste Priorität. Nur so wird man das optimale Ergebnis erreichen. Jedes Projekt ist einzigartig und muss auch genau so behandelt werden. Anonyme Fließbandabfertigung ist nicht unser Metier! 😉

    Wir beraten auf Wunsch, ob das Songmaterial für ein Mastering bereit ist oder andere Schritte empfehlenswert sind.

    Für Mastering-Anfragen von Neukunden gibt es ein kostenloses Probemastering.

  • worauf sollte man bei der wahl des mastering studio´s achten?

    bei der wahl des mastering studio´s, oder besser, des mastering engineer´s geht  es nicht nur um technik und welches equipment bei der audiobearbeitung verwendet wird. es wird oft bei mastering studio´s bis zum „erbrechen“ auf die verwendete technik hingewiesen.
    das wäre so ähnlich wie wenn ein handwerker nur mit seinem verwendeten werkzeug werben würde, anstatt mit seiner erfahrung. ich glaube auch nicht, das es viele menschen wirklich wichtig ist, welchen pinsel Leonardo da Vinci bei der erschaffung seiner „Mona Lisa“ benutzt hat.

    einer der entscheidenden faktoren ist die langjährige technische und!!! musikalische erfahrung des mastering-engineers. ausserdem entscheidend ist das feingefühl und die offene und ehrliche kommunikation zwischen künstler und engineer.

  • was bedeutet analog mastering genau?

    beim analog mastering wird hochwertiges analoges outboard-equipment, wie analoge equalizer und kompressoren, eingesetzt. hochwertige analoges equipment haben, trotz grosser software-konkurrenz, nach wie vor klangliche vorteile und eigenschaften die beim mastering nicht 100 prozentig mit software nachgebildet werden können. dies betrifft vor allem feine klangfärbungen & sättigungen, die beim mastering-prozess „wärme“ und durchsichtigkeit erzeugen, die beim reinen digital mastering oft so nicht erreichbar sind. die beim digital mastering verwendeten algorithmen  sind nur mathematische annährungen an sehr komplexe analoge vorgänge.

    analog mastering ist technisch & zeitlich aufwendiger und damit kostenintensiver. bei begrenzten budget kann ein rein digitales mastering trotzdem gute und vertretbare ergebnisse liefern.

  • was bedeutet vinyl mastering genau?

    Die Vinyl SchallPlatte wird bei Künstlern und Musikliebhabern immer beliebter und es werden immer öfter, parallel zum Digital-Release, auch Schallplatten gepresst.
    Für die Pressung von Vinyl sind bestimmte Voraussetzungen, welche die Stereo-Kompatibilität und das Frequenzspektrum betreffen, zu erfüllen. Mit einem deutlich höherem Frequenzbereich von 5Hz bis über 25KHz liegt die Schallplatte weit über denen von Standard-CDs. Und doch gibt es große Unterschiede bei der Bass- und Höhenwiedergabe abhängend von der Abtastfähigkeit der unterschiedlichen Tonabnehmer. Die Wiedergabefähigkeit der Höhen fällt je nach verwendetem Tonabnehmer mehr oder weniger proportional ab, je weiter man sich dem Innenteil der Platte nähert.

    weitere infos…

  • was ist der unterschied zwischen mixing und mastering?

    die mischung ist, ohne jeden zweifel, der wichtigste finale sound-kreative schritt. hier entscheidet  es sich, wie gut ein song beim hörer „funktioniert“

    nur beim mixing sind beinahe unbegrenzte klangliche und kreative eingriffe möglich. mixing ist mehr als nur anpassung von lautstärke und frequenzen der einzelnen spuren. eine gute mischung unterstützt die intention, die emotionen und den groove eines song´s durch komplexe eingriffe. ähnlich wie beim film, macht eine gute story noch keinen guten, spannenden und mitreisenden film.

    dafür ist ausser guter technik vor allem jahrelange erfahrung in sehr vielen bereichen ein muss!

    mastering ist der letzte „schliff“, bevor eine CD vervielfältigt wird. dazu gehört das anpassen der lautstärke und frequenzen zwischen den liedern einer CD, um einen homogenes gesamtbild zu erreichen. ausserdem soll der klang „konkurenzfähig“ zu anderen produktionen sein und es werden zusatzinformationen wie ISRC, EAN-codes oder auch CD-text erstellt.

    mastering bearbeitet i.d.regel nur den fertigen mix (stereo-datei).

    unsere erfahrung zeigt eindeutig: benötigt der mix intensives mastering, d.h. klingt der mix nicht schon 95% nach vergleichbaren produktionen ist der mix nicht gut und sollte unbedingt wiederholt werden bzw. in die hand eines profis gegeben werden, anstatt teures geld in reines mastering zu stecken. mastering ist bei mix-box inclusive und spart dadurch erhebliche kosten und das ergebnis ist gleichzeitig um vieles besser als ein mittelmässigen mix zum mastern zu geben

  • warum in ein spezialisiertes mastering studio gehen?

    es gibt nichts wertvolleres in einem CD-produkionsprozess, egal ob rock, hip hop, elektro, indie, alternative etc., als möglichst viele „frische“ und, vor allem, erfahrene ohren. im profibereich ist es seit jahren standard, das recording, mixing und mastering jeweils erfahrenen spezialisten zu überlassen. seit einigen jahren ist es dank computer, software und internet quasi für jeden möglich, sich diesen „luxus“ zu bezahlbaren preisen, zu erlauben.
    nur so ist das bestmögliche ergebnis am ende machbar.

  • was heisst MASTERED for iTUNES ?

    MASTERED for iTUNES ist eine spezielle Spezifikation von Apple um die Audioqualität bei komprimierten Files zu verbessern bzw. ein gewissen Standard zu gewährleisten. Googelt man danach, ließt man oft “der gewöhnliche Höhrer wird wahrscheinlich keinen Unterschied bemerken”. Trotzdem sollte man wissen was dort genau passiert. Oft wird beim Thema Mastering viel mit spektakulären Begriffen hantiert. Ein guter Engineer klärt, ohne Beschönigung, auf. Werbesprüche wie ” Wir mastern ihren Song zum Hit” gehören nicht unbedingt hier her!

  • mastering checkliste
    • WAV oder AIFF-Files bis 192kHz und 32bit
    • bei Album oder EP-Mastering eine Trackliste mit genauen Infos zu Künstlername, Album/EP-Titel, Aller Songtitel und, falls gewünscht, aller Codes
    • Infos zu Soundwünschen und möglichst Referenzbeispielen
    • Deine Kontaktdaten

MIXING infos

  • was wird genau benötigt für das mixing im mix-box tonstudio ?

    als ausgangsmaterial benötigten wir die files mit ausführlicher beschriftung im folgenden format:

    alle einzelspuren im WAV– oder AIFF-format (bis zu 192kHz und 32bit) mit einem einheitlichen!!! startpunkt und im original aufgenommenem format. d.h. wenn sie mit 44,1kHz & 24Bit aufgenommen haben, dann in diesen format.
    bitte die originallautstärke der aufnahme beibehalten, also nicht anheben oder absenken
    bitte trocken, ohne jegliche effekte (z.b. kompressor, equalizer, delay, hall)
    sehr spezielle effekte (z.b. filterverläufe, eigens erstellte und gewollte effektkombinationen) bitte extra als einzelspur mitliefern
    zusätzlich sind alle verfügbaren informationen hilfreich, z.b. tempo des songs, songtext, chordsheets, bereitsgemachte mixe als orientierung, vergleichbare referenzbeispiele, kommentare etc.
    VST instruments müssen auch exportiert werden, siehe unten. wir empfehlen trotzdem die mididaten auch mitzuliefern. eventuell können wir mit besseren sounds die produktion noch mehr aufwerten
    gegen aufpreis (wird nach zeitaufwand berechnet) können auch folgende daten angeliefert werden:

    als komplette CUBASE oder NUENDO-session, wobei alle mixereinstellungen auf null gesetzt und alle effekt plug-ins entfernt sein müssen.

  • was ist mit VST-instrumenten & VST plug-Ins wie delay, echo, flanger, filter... ?

    alle virtuellen Instrumente, wie z.b: toontrack, slate drums, ni kontakt, reaktor etc, müssen als audiospur exportiert/gerendert werden und entsprechend der aufgenommen spuren am gleichen zeitpunkt beginnen.
    externe midi-klangerzeuger (wie keyboards oder soundmodule) müssen ebenfalls im projekt als audiospur aufgezeichnet und dann entsprechend exportiert/gerendert werden
    spezialeffekte, die unbedingt so im mix enthalten sein sollen, (z.b. filterverläufe, eigens erstellte und gewollte effektkombinationen) bitte extra als einzelne spur mitliefern.
    TIP: abgesehen von alledem, empfehle ich zum backup eines songs alle einzelnen audiospuren (auch die virtuellen instrumente und z.b. spezialeffekte) immer komplett zu exportieren. falls man einige jahre später mal das ganze wieder benutzten will oder muss, kann es durchaus möglich sein, dass es die jetzt benutzte software oder diverse Plug-Ins in der form nicht mehr gibt. man ist so auf der sicheren seite.

  • mixing checkliste
    • 24 bit , 96khz
    • wav files
    • aiiff files

ALLGEMEINE infos

  • was kann ich von meiner seite bereits bei der aufnahme tun, um das mixing zu verbessern?

    die wichtigste regel lautet einfach: das signal so sauber wie möglich aufzunehmen. schlechte aufnahmequalität lässt sich nur schwer oder nicht im nachhinein kompensieren. es schränkt die möglichkeiten beim mixing deutlich ein. die häufigsten probleme im homerecording sind:

    zu leise aufgenommene signale. beim späteren anheben des pegels wird das digitale rauschen entsprechend mit angehoben und die bit-auflösung ist deutlich geringer, was sich in einer deutlich schlechteren detailtreue des klanges bemerkbar macht.
    Lösung:

    • das signal so laut wie möglich (aber ohne übersteuerung!!) aufnehmen
    • auf jeden fall mit 24 bit aufnehmen

    zu laut (übersteuert) aufgenommene signale. verzerrung sind unwiederruflich und lassen sich nicht entfernen!!!
    Lösung:

    • die eingangsverstärkung vor dem wandler entsprechend reduzieren
    • am sichersten ist es, vor dem wandler einen (guten!) limiter bzw. kompressor zu verwenden um pegelspitzen abzufangen und eine übersteuerung des ad-wandlers zu verhindern. er sollte allerdings vorsichtig und möglichst unhörbar eingesetzt werden.

    weitere tips zum optimieren während der aufnahme:

    • möglichst mit click bzw. mit einem genauen tempo aufnehmen
    • gitarren sollten möglichst immer mit 2 spuren (pro aufnahme/take) aufgenommen werden,
      a) das amp signal oder virtual amp (z.B. line 6 POD etc)
      b) das direktsignal ohne effekte oder amp. am besten nimmt man dazu eine splitter-box oder di-box
      (das erweitert die möglichkeiten beim mixen erheblich)
    • bei mikrofonaufnahmen möglichst hochwertige mikrofonvorverstärker verwenden
    • bei der digitalisierung des signals (also der wandlung von analog in digitaldaten, i. d. regel die soundkarte) einen möglichst hochwertigen ad-wandler verwenden
    • wenn sie zu wenig erfahrung haben oder das technische equipment fehlt, bieten wir professionellste aufnahmen und beratung in der vorbereitung einer cd-produktion u.v.m., …..einfach anrufen oder schreiben.
    • auf anfrage verleihen wir auch bestimmtes studio aufnahme equipment, wie mikrofone, preamps etc.